Bereits weit im Voraus hatten wir geplant, wo uns unsere Reise hinführen sollte. Mit Zelt, zwei Schlafsäcken und einem vollgepackten Auto ging es schließlich los Richtung Schweden. Zunächst ging die Fahrt quer durch Deutschland bis in den hohen Norden auf die Insel Fehmarn. Dort übernachteten wir auf einem Campingplatz, ehe wir am nächsten Morgen mit der Fähre von Puttgarden ins dänische Rodbyhavn übersetzten. Die Überfahrt dauerte eine gute 3/4 Stunde und verlief sehr angenehm, auch das Parken des Autos auf der Fähre war völlig problemlos. Nachdem wir in Dänemark eine kurze Mittagspause eingelegt hatten, fuhren wir über den Öresund in Richtung Malmö und betraten auf einem Rastplatz erstmals schwedischen Boden.

Die ersten Tage in Schweden

Als erstes Reiseziel in Schweden war Ystad geplant, wo wir auf einem inoffiziellen Campingplatz übernachteten und auch erstmals in der Ostsee badeten. Nach einer langen Nacht schauten wir uns das Krimistädtchen Ystad genauer an, ehe es in Richtung Ale Stenar ging. In Kåseberga gibt es dafür einen großen Parkplatz auch für jene, die mit einem Wohnmobil anreisen. Von dort geht es dann zu Fuß Richtung Ales Stenar, was circa 15 Minuten dauert. Die Anlage ist vor allem bekannt wegen Steinen, die in der Form eines Schiffs angeordnet sind und wirklich beeindruckend ist. Von dort kann man weiter Richtung Hafen von Kåseberga gehen, wo sich Restaurants und Imbisse befinden, um sich zu stärken. Um auch mit den Freunden die beeindruckenden Bilder unserer Reise zu teilen, hatten wir uns einen Prepaid Tarif mit günstigen Roaming Gebühren bei discotel.de bestellt. So hatten wir die volle Kostenkontrolle!

große Steine stehen auf einer Wiese

Die Reise ging weiter Richtung Nordosten von Schweden.

Unsere Reise führte uns in das Fischerörtchen Kivik und in den Nationalparp Stenshuvud, wo wir viele sonnige Stunden am Strand verbrachten. Über Ahus und Urshult fuhren wir in die Glasbläserstadt Kosta, in der man in einem riesigen Einkaufszentrum allerhand Schönes entdecken kann. Die Astrid Lindgren Stadt Vimmerby, sowie dem Katthult-Hof, auf dem „Michel aus Lönneberga“ gedreht wurde, lag natürlich auch auf unserem Weg und beeindruckten uns durch die Ähnlichkeiten mit den Filmen. Nach der Zuckerstangen-Stadt Gränna ging es weiter nach Stockholm, wo schöne Einkuafspassagen sowieso kulturelle Sehenswürdigkeiten lockten. Da wir bis zu diesem Punkt noch keinem Elch auf der Straße begegnet waren, entschlossen wir uns in Vansjö eine Elchsafari zu besuchen und waren sehr beeindruckt von der majestätischen Ausstrahlung der Tiere. Kurze Zeit später fuhren wir die letzte Strecke Autobahn für eine ganze Weile, nämlich hoch nach Luleå.

Fahrt bis in den hohen Norden von Schweden

Von dort aus ging es wieder weiter ins Land hinein und fort von der Küste. In Jokkmokk blieben wir aufgrund einer Autopanne mehrere Tage, ehe wir noch die letzten Kilometer hoch nach Kiruna und zum Eishotel zurücklegten. Am Scheitelpunkt unserer Reise angekommen, dem nördlichsten Punkt, hatten wir ironischerweise das heißeste und beste Wetter. Über Arvidsjaur und Strömsund ging es etwas schneller wieder südwärts. Wir hangelten uns weiter an der norwegischen Grenze entlang und gelangten nach einem unserer Highlights Göteborg wieder über Öresund und Fähre nach Deutschland.

4 wöchige Reise von Deutschland über Dänemark nach Schweden
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