Der beschauliche Kurort Garmisch liegt, eingebettet zwischen hohen Bergen in einem tiefen Tal in Oberbayern. Dabei ist das urige Städtchen nicht nur für Erholungsurlauber ein beliebtes Reiseziel. Auch für Aktivurlauber bietet Garmisch ein vielfältiges Programm, dass keine Langeweile aufkommen lässt. Besonders Freunde des Radsports kommen in der bayrischen Gemeinde voll auf ihre Kosten. Mit mehr als 400 Kilometern Radwegen bietet Garmisch wunderschöne Radtouren für Familien, Mountainbiker und Rennradler.

Meine Tourenvorschläge

Als besonders beliebt bei Familien gilt die Tour zum Kloster Benediktbeuren. Sie starten am Bahnhof in Ohlstadt und radeln an einer traumhaft schönen Alpenkulisse vorbei am Murnauer Moos. Mit 32 Kilometern ist hier das größte europäische Moor angesiedelt. An urigen Hütten, die zum Verweilen einladen, geht es weiter zum Benediktinerkloster. Laben Sie sich in dem heiligen Hallen und genießen Sie die Stille, bevor Sie den Rückweg antreten.

Drei Radfahrer auf einem Radweg

An Tümpeln und Teichen und Wiesen, die zum Picknicken einladen, geht es auf der Route durch das Loisachtal vorbei. Vom Hauptbahnhof geht es über die Loisachbrücke immer dem rauschenden Fluss entlang. Die ebene Strecke ist für Kinder und ältere Radfahrer gut geeignet. Hier genießen Sie die unberührte Natur Bayerns und können an gemütlichen Gasthöfen verweilen. Gute Beschilderungen im gesamten Garmisch zeigen die verschiedenen Routen für Radfahrer auf.

Entlang der Isar geht es für Radfahrer mit guter Kondition auf der 44 Kilometer langen Isar Strecke. Vom Mittenwald geht es Richtung Süden über die Isar durch das Örtchen Scharnitz. Kleine Anhöhen und Schotterwege sind für geübte Radsportler kein Hindernis. Vorbei an den Isarquellen kommt man zur Kastenalm, von wo aus man nach einer deftigen Brotzeit den Rückweg antritt.

Ausflug nach Oberammergau

Nach dem Radeln lohnt sich ein Besuch des Passionstheater Oberammergau. Mehr als 2000 Darsteller sind bei den Passionsspielen, bei denen die letzten fünf Tage im Leben Jesu nachgespielt werden mit dabei. Bei den weltbekannten Aufführungen, die mehrere Stunden andauern, dürfen nur Einwohner von Oberammergau mitwirken, welche im Dorf geboren sind oder mindestens 20 Jahre dort leben. Die Tradition der Festspiele entstand bereits im Jahr 1634, als sich die Einwohner von Oberammergau nach der Pestepidemie dankbar zeigen wollten. Nicht nur Passionsspiele werden im Theater Oberammergau gezeigt. Ganzjährig weitere Stücke internationaler Theaterregisseure aufgeführt. Vor den Vorführungen haben interessierte Zuschauer die Möglichkeit, das Passionstheater Oberammergau bei einer Führung näher kennenzulernen.

Radurlaub in Garmisch-Partenkirchen
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